Selbsthilfe
Vordringliches Ziel der Selbsthilfe ist, die Lebensumstände von Inkontinenz-Betroffenen und deren Angehörigen zu verbessern.
Selbsthilfegruppen helfen die Betroffenen mit Informationen zu versorgen und ihr Selbstbewusstsein so zu stärken, daß die oftmals vorhandene Unwissenheit, Scham, Angst und Isolation reduziert wird. Nur allzu oft wird Inkontinenz tabuisiert. Aus dieser Tabuisierung, welche gesellschaftlich, aber vor allem in vielen Köpfen der Betroffenen selbst stattfindet, entsteht nicht selten eine Verdrängung. Statistiken belegen, dass die Betroffenen im Durchschnitt sieben Jahre leiden, bis sie den Weg zum Arzt wagen. Ein Drittel aller Betroffenen haben noch nie einen Arzt aufgesucht, viele sprechen über Ihre Problematik nicht einmal mit dem Partner, den nächsten Angehörigen oder Freunden.
>> Welche Bedeutung haben Selbsthilfegruppen für Eltern von Enuresis -Kindern?